Nationalpark Harz ist “Deutschlands schönstes Naturwunder” 2011

Traumhafte Landschaft mitten in Deutschland – Der Harz ist Deutschlands schönstes Naturwunder!

Die Heinz Sielmann Stiftung hat bereits zum dritten Mal das schönste Naturwunder Deutschlands gesucht – und gefunden! Und zwar bei  uns im Harz, zum zweiten Mal. Denn auch schon im Jahr 2010 ging der Titel zu uns in den Harz.

An dem großen Online-Voting beteiligten sich vom 24. Juni bis 12. September rund  18.000 Teilnehmer, von denen 21 % der Meinung waren, dass der Harz den Titel verdient hat. Zu Recht, denn der Nationalpark Harz ist ein wahres Naturerlebnis. Der Nationalpark Harz liegt im Länderdreieck Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit einer 24.700 Hektar großen Fläche ist er das größte Naturschutzgebiet Deutschlands, das länderübergreifend ist.

Vor allem jetzt im Herbst, auch bekannt als “Harzer Indian Summer“, wenn Laub- und Nadelbäume der Harzer Wälder in einem traumhaften Farbenspektrum erstrahlen, ist die Landschaft des Harzes erst recht ein Naturwunder. In dieser magischen Zeit lädt die Harzer Natur zu traumhaften Spaziergängen ein, bei denen Sie die Brunftrufe der Harzer Rothirsche durch die Wälder schallen hören und die romantische Stimmung genießen können.

Durchgesetzt hat sich der Nationalpark Harz gegen 23 Konkurrenz-Landschaft in ganz Deutschland. Mit einem sicheren Vorsprung hat der Nationalpark Harz den Nationalpark Bayrischer Wald und den Nationalpark Kellerwald-Erdsee auf die Plätze 2 und 3 verwiesen.

Tolle Tipps für Wandern im Nationalpark Harz gibt’s auf www.oberharz.de

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Die 11. Harzer Hirschrufmeisterschaften stehen an: Ein Profi verrät Tipps & Tricks!

Bürgermeister Schärf bei den Hirschrufmeisterschaften 2009

Vom 23. bis 25. September finden in Sankt Andreasberg wieder die Hirschbrunft-Erlebnistage statt. Im Rahmen dieses Wochenendes erwartet euch als Highlight die 11. Harzer Hirschrufmeisterschaft am 24. September! 

Um euch für diesen Sport zu begeistern, habe ich exklusiv für euch den Bürgermeister unserer schönen Oberharzer Bergstadt Sankt Andreasberg, Herrn Bürgermeister Schärf, interviewt, damit er uns als Profi dieser Disziplin wichtige Einsteiger-Tipps giben kann.

Schaut euch seine Tipps an und nehmt unbedingt am 24. September teil an diesem außergewöhnlichen Wettkampf. Den Gewinnern winken attraktive Preisgelder:

  • 1. Platz 300 €
  • 2. Platz 100 €
  • 3. Platz  50 €

Sehr geehrter Bürgermeister Schärf, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen und uns einen kleinen Einblick in das Leben eines Hirschrufers geben.
Wie sind Sie dazu gekommen bei den Harzer Hirschrufmeisterschaften teilzunehmen?

Ich bin etwas außerhalb von Sankt Andreasberg im Wald aufgewachsen. Mein Vater war sehr naturverbunden und konnte selbst den Hirschruf gut nachahmen. So war es ganz normal, dass wir als Kinder und Jugendliche während der Brunft versucht haben die Hirsche mit Gießkannen anzulocken. Dies gelang manchmal auch ganz gut. Später war es immer ein interessantes Erlebnis, wenn man mit jungen Damen einen Abendspaziergang zum “Hirschebrüllen” machte und z.B. mit einer Pappröhre einen Hirsch heran locken konnte. Der urige Schrei hat etwas Furchterregendes und bei der Größe des Tieres mit einem Gewicht von bis über 300 Kilo ist das auch kein Wunder. Die Damen suchten dann schnell Schutz. Versuche mit einem Weizenbierglas, erstmals in einer Kneipe praktiziert, waren erfolgreich. Vor allem bei den Lachern, aber auch in der Natur bei den Hirschen. Bei einem Besuch der Messe “Pferd und Jagd” in Hannover, konnte ich die Deutschen Meisterschaften der Hirschrufer verfolgen. “Was die können, kannst du auch”, sagte ich mir und so nahm ich an den nächsten Deutschen Meisterschaften teil und wurde Vierter. Wieder in Andreasberg kam ich mit anderen Andreasbergern die Idee auf, “Harzer Hirschruf Meisterschaften” zu veranstalten und als guter Gastgeber muss man dabei sein.

Da haben Sie natürlich Recht! Was waren denn Ihre größten Erfolge und schönsten Moment bei den von Ihnen initiierten Harzer Hirschrufmeisterschaften?

Der größte Erfolg war ein zweiter Platz hinter dem mehrfachen Deutschen Meister und das schönste Erlebnis war, als bei einer der ersten Veranstaltungen sieben Fernsehsender und mehrere Journalisten vom Hörfunk und der schreibenden Presse vor Ort waren.

Da erlangt die Veranstaltung ja wirklich überregionale Bedeutung, toll. Welches Equipment eignet sich Ihrer Meinung nach besonders um einen Hirsch in der Brunft nachzuahmen?

Jedes Gerät, welches die Luftröhre verlängert und den Ton verstärkt. Es gibt industriell hergestellte verschiebbare Röhren aus verschiedenen Materialien. Papp- oder Plastikrohre von ca. 3-4 cm sind gut geeignet. Ausgehöhlte große Rinderhörner haben einen guten Klang aber auch Tritonmuscheln sind sehr gut. Weizenbiergläser gehen auch.

Das ist ja schon mal ein guter Tipp für Neueinsteiger. Vielleicht verraten Sie uns noch wie Ihr Training aussieht, damit wir auch eine Chance gegen die „alten Hasen“ haben?

Da ich das Hirsche-Rufen nicht als Jäger professionell betreibe, übe ich nicht sehr viel. Ich rufe ein paar Tage vor dem Wettkampf, um meine Stimme daran zu gewöhnen. Guter Single Malt Whisky zwei Wochen vorher jeden Abend eine halbe Flasche soll auch helfen. Habe ich aber noch nicht probiert.
Anfänger sollten mithilfe von erfahrenen Brunftjägern ihre Erfahrungen sammeln. Es gibt auch Tonträger oder Beispiele bei youtube. Einfach so im Wald probieren sollte man nicht, da man aus Unerfahrenheit das Wild leicht verjagt. Auch Wanderungen unter Führung im Brunftrevier können helfen. Entscheidend für einen guten Hirschruf ist aber die lange Erfahrung und die genaue Ausführung des geforderten Rufes bei einem Wettkampf.

Haben auch Frauen die Chance auf Teilnahme und Erfolg oder ist dies eine eher männliche Disziplin?

Es ist, aufgrund der tiefen Stimmlage, eher eine Disziplin für Männer. Aber bei den letzten Deutschen Meisterschaften hat auch eine Frau mit gemacht und dies nicht mal schlecht. Leider kann sie an der Harzer Meisterschaft nicht teilnehmen.

Schade, ein geschlechterübergreifender Wettkampf wäre sicher spannend zu beobachten. Haben Sie „Ihren Ruf“ denn schon einmal in der freien Natur unter „realen Bedingungen“ getestet? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?

Natürlich, nur so kann man´s richtig lernen. Vor zwei Jahren habe ich einen Platzhirsch bis auf ca. 10 Meter heran gelockt. Er dachte ich sei ein Nebenbuhler und war dementsprechend zornig. Leider war der Baum an dem ich lehnte, nicht zum Raufklettern geeignet. Glücklicherweise habe ich nicht so schlecht gerochen wie ein Brunfthirsch und als er Witterung von mir bekam ist er geflüchtet.

Da können wir ja von Glück sprechen und uns freuen, dass es so glimpflich ausging! Wie lange dauert es überhaupt von ersten Rufversuchen, bis einem wirklich Hirschkühe hinterher laufen?

Wenn das so einfach wäre, wäre ich vermutlich nicht verheiratet. Der Ruf wirkt nicht auf die holde Weiblichkeit. Er dient lediglich zur Abschreckung des Gegners, um einen Kampf zu vermeiden. Der Schrei gilt also dem Nebenbuhler.

Interessant, wir haben viel aus diesem Interview gelernt, vielen Dank! Nun noch eine letzte Frage: Warum sollte jeder Besucher des Oberharzes an diesem außergewöhnlichen Wettstreit teilnehmen?

Weil ein solcher Wettkampf viel Spaß macht und weil man nette Leute kennen lernt, neue Erfahrungen sammelt und bei der nächsten Party damit unheimlich glänzen und vielleicht die Mädels doch beeindrucken kann.

Vielen Dank für dieses Interview, wir drücken Ihnen die Daumen, dass Sie sich beim Wettkampf im September den Meistertitel holen können!

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Es wird bunt im Oberharz

Die Oberharzer Kreativität kennt keine Grenzen!
Den Bürgern der Region liegt ihr Stadtbild besonders am Herzen. Daher wollten Sie nicht warten, bis “irgendjemand” etwas tut, gegen triste Hydranten wie sie überall in Deutschland zu finden sind. Nein, die Oberharzer haben sich etwas ausgedacht, das auch den Besuchern in der schönsten Urlaubsregion im Harz große Freude bereitet.
Mit viel Engagement griffen sie also selbst zu Pinsel und Farbe und ließen einige der kleinen, unscheinbaren Wasserspender mit viel Kreativität und Einfallsreichtum in neuem Glanz erstrahlen! Große Begeisterung war das Feedback! Sowohl von Urlaubern, denen diese kleinen Kunstwerke als gern gesehenes Fotomotiv dienten und es mittlerweile sogar geschafft haben, als Postkarten im örtlichen Kiosk vertrieben zu werden. Aber auch den Stadtwerken hat diese Aktion so gut gefallen, dass sie sich nicht haben lumpen lassen und das Engagement der Bürger mit weiteren Eimern Farbe belohnt haben, damit noch viele weitere Hydranten in den Genuss eines neuen Sommerkleides kommen werden.

Zu hoffen ist, dass es bald noch weitere Motive schaffen zu Postkartenmotiven zu werden und großen Absatz finden, denn der Erlös dieser tollen Aktion soll einem guten Zweck dienen.

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Weltmeisterschaften im Orientierungslauf: Nächster Austragungsort ist der Harz im Sommer 2012!

Nach dem vergangenen Freitag die Weltmeisterschaften im Orientierungslauf im ungarischen Pécs zu Ende gegangen sind, freuen wir uns nun, dass die Flagge des Weltverbandes IOF auf dem Weg zu uns nach Deutschland ist. Denn im Sommer 2012, genauer vom 1. bis 8. Juli, trifft sich die Weltelite der Orientierungsläufer bei uns im Harz!

Aber worum geht es eigentlich bei der WMOC – World Masters Orienteering Chamopnships 2012?
Bei einem Orienterungslauf handelt es sich, wie der Name schon sagt, um eine Laufsportart, bei der die Sportler versuchen nur mit Hilfe von Karte und Kompass eine festgelegte Strecke im Gelände zu durchlaufen, die nur durch einzelne Kontrollpunkte festgelegt ist. Die Herausforderung hierbei ist, natürlich neben der Gefahr sich zu verlaufen, die “Ideallinie” durchs Gelände zu finden, um so möglichst schnell sämtliche Kontrollpunkte zu erreichen. Entstanden ist dieser Sport, der heute eine weltweite Fangemeinde hat, zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Skandinavien.

Im Juli 2012 werden sich also die ca. 5.000 Teilnehmer des WMOC 2012 ihren Weg durch die wilde Natur des Harzes bahnen. Zentrum des Spektakels bildet die Pferderennbahn im Sportpark Bad Harzburg, wo es auch für alle Besucher ein tolles Rahmenprogramm geben wird. Kulinarisches, Typisches der Region Oberharz, Merchandising-Stände und vieles mehr versprechen euch eine tolle Woche voller unvergesslicher Eindrücke.
Auch Clausthal-Zellerfeld wird Austragungsort dieses sportlichen Spektakels sein! Absolviert werden muss hier eine 25 Kilometer lange Strecke vorbei an den typischen Oberharzer Wasserrädern, Gräben und Stauseen, die noch von der Blütezeit des Bergbaus im Harz zeugen.

Die Natur des Oberharz ist natürlich auch für Nicht-Orientierungsläufer ein herrliches Wandergebiet. Gerade jetzt im Sommer könnt ihr über die verschiedenen Wandertouren die malerische Natur der Region kennenlernen und genießen. Vielleicht lasst ihr auch eure Wanderkarten einfach mal zu Hause und entdeckt so eure Leidenschaft den Sport des Orientierungslaufes!

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Naturerlebniswoche in Altenau: Die faszinierende Welt des Nationalpark Harz!

Kommende Woche beginnt sie, die Naturerlebniswoche in Altenau! Ab Montag, den 11. Juli könnt ihr eine Woche lang an vielen Veranstaltungen teilnehmen, die euch die schöne Natur und Tierwelt bei uns im Oberharz näher bringen. Wer zum Beispiel noch Bildungslücken über das Leben der Schnecken im Harz hat oder aber sich für die Raubtiere interessiert, die sich in den Oberharzer Wäldern verstecken, ist hier genau richtig. Wann habt ihr sonst schon mal die Gelegenheit einen Luchs, auch bekannt unter dem Namen “Pinselohr”, beim Fressen zu beobachten? Dieses außergewöhnliche Highlight bietet euch die Naturerlebniswoche.

Eine weitere Attraktion erwartet euch Naturliebhaber, wenn ihr euch entlang des Wildnispfades Altenau durch die wilde, unberührte Natur des Nationalpark Harz kämpft. Hier könnt ihr richtig abschalten, denn die wunderschöne Vegetation, die euch im Nationalpark Harz erwartet, ist Erholung pur.

Aber was ist eigentlich ein Nationalpark? Ganz einfach, es handelt sich dabei um vom Menschen nur wenig oder gar nicht berührte Natur, die sich also weitgehend selbst überlassen ist. Nationalparke sind so wichtig, weil sie Rückzugsgebiete für wilde Tiere und Pflanzen darstellen, um so Vielfalt und Artenreichtum sicherzustellen.

Das besondere im Nationalpark Harz ist die so unterschiedliche Vegetation aufgrund der großen Höhendifferenz. Insgesamt sechs Höhestufen erstrecken sich von Hügelland bis auf die Brockenkuppe über mehr als 900 Meter vom Buchenwald in tieferen bis zur rauen Waldwildnis in den höchsten Lagen.

Aber überzeugt euch selbst von der einzigartigen Natur und geht auf Entdeckungstour während der Natuerlebniswoche in Altenau!

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